Berichte

6. November 2009
EHLEBRACHT-Konzern: Starkes Q3 2009 - Ergebnisse auf Vorjahresniveau
Zwischenmitteilung gem. § 37 WpHG - Geschäftsverlauf Januar bis September 2009

Q3 2009

  • Neugeschäftsanläufe und Wachstum im Bestandsgeschäft bringen Verbesserung
  • Konzernumsatz Q3 2009 mit 14,8 Millionen Euro nur knapp unter dem Vorjahr mit 15,5 Millionen Euro
  • Ergebnis vor Steuern (EBT) Q3 2009 mit 0,7 Millionen Euro wieder auf Vorjahresniveau
  • Ergebnis nach Steuern Q3 2009 mit 0,6 Millionen Euro (Vorjahr: 0,5 Millionen Euro) leicht verbessert

Q1 – Q3 2009

  • Schwacher Geschäftsanlauf von Januar bis Mai 2009 belastet Neunmonatszahlen 2009
  • Konzernumsatz Q1-3 2009 von 40,7 Millionen Euro (Vorjahr: 48,0 Millionen Euro)
  • Konzernergebnis vor Steuern Q 1-3 2009 von 0,9 Millionen Euro (Vorjahr: 2,5 Millionen Euro)
  • Konzern-Neunmonatsergebnis 2009 bei einer Million Euro (Vorjahr: 1,9 Millionen Euro)

Q4 2009 und 2010

  • Geschäft aus Q3 2009 setzt sich auf gleich gutem Niveau in Q4 fort
  • Prognose 2009 erhöht auf: Umsatz mehr als 55 Millionen Euro und Ergebnis vor Steuern größer als
  • Geschäftsaussichten 2010 durch weitere Neugeschäftsanläufe gut

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Die Lage hellt sich leicht auf.
Die Ausläufer der Finanzkrise verringerten das Weltwirtschaftswachstum im ersten Dreivierteljahr 2009. Die Auswirkungen der Krise sind noch nicht vorüber. Es wird jedoch in einzelnen Märkten ein besseres Geschäftsklima registriert.

Die Wirtschaftsleistung in den USA legte im dritten Quartal erstmals seit 2008 wieder um 3,5 Prozent zu (Q2: minus 0,7 Prozent). Die Entwicklung des BIP in China hat sich im 2. Quartal mit einem Plus von 7,9 Prozent (Q1: 6,1 Prozent) als positiv erwiesen.

Die Eurozone verzeichnete im zweiten Quartal gegenüber dem vorangegangenen Vierteljahr ein Plus von 0,1 Prozent (Q1: minus 2,5 Prozent). Im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 fiel das BIP kalenderbereinigt um 5,9  Prozent. Die jährliche Inflationsrate im Euroraum ging im September 2009 auf minus 0,3 Prozent zurück (August: 0,6 Prozent). Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland konnte im zweiten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent wachsen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal beträgt der Rückgang 5,9 Prozent.
Die Arbeitslosenrate ging im Oktober im Vergleich zum Vormonat überraschend um rund 130.000 oder 0,3 Prozent auf 7,7 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Arbeitslosigkeit allerdings um 232.000 zu.
Das Konsumklima zeigt nach oben. Ebenfalls einen positiven Trend setzten die Auftragseingänge der deutschen Industrie: Sie nahmen im August zum sechsten Mal in Folge zu. Im Vergleich zum Juli beträgt das Wachstum 1,4 Prozent. Allerdings liegen sie mit rund 20 Prozent noch deutlich unter dem Niveau der Werte von 2008.

Branchensituation
Laut den Verbänden der Holz- und Möbelindustrie HDH / VDM verzeichnete die deutsche Möbelindustrie mit einem Umsatzvolumen von 7,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2009 ein Minus von 1,2  Milliarden Euro oder 13,8 Prozent. Die steigenden Importe aus Asien, besonders aus China, verschärfen den Preiskampf auf der deutschen Handelsfläche. Während die Importe bis Juni 2009 zurückgingen, haben die Einfuhren aus China um 11,8 Prozent zugelegt.

Dank des vergleichsweise geringen Exportanteils der deutschen Möbelindustrie von rund 30 Prozent schlägt der Rückgang der Auslandsgeschäfte in Höhe von 16,9 Prozent nicht so stark zu Buche. Im Inland betrug das Minus 12,6 Prozent. Die deutsche Küchenmöbelindustrie büßte bis Ende Juni 13,1 Prozent ihres Umsatzes ein. Die Verbände gehen davon aus, dass die Branche mit Beginn des dritten Quartals am Anfang einer hoffentlich starken und nachhaltigen Aufwärtsbewegung steht.

Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland hat 2008 laut PlasticsEurope Deutschland e.V. 2,5 Prozent ihres Produktionsvolumens und 2,0 Prozent des Umsatzes verloren. Als Querschnittmaterial ist Kunststoff von der Konjunktur der Kundenindustrien betroffen. Mit einer Besserung rechnet der Verband erst 2010.

Geschäftsentwicklung Januar bis September 2009
EHLEBRACHT-Geschäft legt ab Mai 2009 wieder zu

Die Geschäftsentwicklung der im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierten EHLEBRACHT AG mit ihren in der Kunststoff- und Möbelfunktions-Technik tätigen Gesellschaften hat sich ab Mai im aktuellen Geschäftsjahr zunehmend verbessert. Der Konzern befindet sich nach einem schwachen Geschäftsanlauf 2009 infolge der belastenden Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf einem Aufholkurs. Umsatz und Ergebnis zeigen eine deutlich positive Tendenz.

Aufgrund der zu Jahresanfang ausgebliebenen Auftragseingänge lag die Unternehmensgruppe per Ende Mai 2008 im Umsatz mit erzielten 21,2 Millionen Euro (Vorjahr: 26,9 Millionen Euro) noch um 21,2 Prozent unter den Vergleichswerten des Vorjahres. Im zweiten Quartal 2009 waren erste Anzeichen zu spüren, wonach der Auftragseingang anzog. Dieser Trend hat sich in der Folgezeit gefestigt und weiter verstärkt. Neugeschäftsanläufe im dritten Quartal 2009 erfüllten die Erwartungen für zusätzlich belebende Impulse. Die nachfolgende Übersicht verdeutlicht diese Entwicklung:

Entwicklung Konzernumsätze Mai – September 2009
       
  2009 2008 unter Vorjahr
  Mio. Euro
Mio. Euro in %
Jan. - Mai
21,2 26,9 21,2
Jan. - Juni 25,9 32,5 20,3
Jan. - Juli 30,9 37,7 18,0
Jan. - Aug. 35,3 42,5 16,9
Jan. - Sept. 40,7 48,0 15,2

Allein im dritten Quartal 2009 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe Erlöse von 14,8 Millionen Euro. Sie lag damit nur mehr um 0,7 Millionen Euro oder 4,5 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres von 15,5 Millionen Euro. Der September war mit 5,4 Millionen Euro der umsatzstärkste Monat des Jahres 2009. Der EHLEBRACHT Konzern erreichte damit das Umsatzniveau des Vorjahres von 5,5 Millionen Euro.

Kumuliert lag die Unternehmensgruppe allerdings nach neun Monaten mit 40,7 Millionen Euro noch um 7,3 Millionen Euro oder 15,2 Prozent unter dem Vorjahresumsatz von 48,0 Millionen Euro.

Entwicklung Inland
Den stärksten Umsatzrückgang verzeichnete das Inlandsgeschäft. Zwar war auch hier bedingt durch höhere Geschäftsvolumina, insbesondere im Geschäft mit Baugruppen für Produkte der „Weißen Ware“, im dritten Quartal 2009 ein Aufholprozess spürbar. Lagen die Inlandsumsätze im ersten Quartal 2009 noch mit 27,7 Prozent unter Vorjahr, zur Jahresmitte 2009 mit 25,8 Prozent, konnte dieser Wert mit anziehendem Geschäft nach neun Monaten auf 22,7 Prozent reduziert werden. Insgesamt jedoch lag der Konzern kumuliert Ende September 2009 bei Inlandsumsätzen von 23,8 Millionen Euro (Vorjahr: 30,8 Millionen Euro)  noch um 7,0 Millionen Euro unter dem Vorjahr. Trotz des rückläufigen Geschäftsvolumens 2009 hat der EHLEBRACHT-Konzern im Inlandsgeschäft nach aktueller Einschätzung keine Marktanteile verloren. Im Gegenteil: EHLEBRACHT hat 2009 im Inland Neugeschäft mit bestehenden und auch neuen Kunden gewonnen.

Entwicklung Ausland
Die Strategie zur weiteren Internationalisierung des EHLEBRACHT Geschäfts, insbesondere mit eigenem Produktionsstandort in China, zeigte im Berichtszeitraum positive Ergebnisse. Kumuliert hat die Unternehmensgruppe ihre Exportumsätze nahezu auf dem Vorjahresniveau gehalten. Sie beliefen sich in den ersten neun Monaten 2009 auf 16,9 Millionen Euro (Vorjahr: 17,2 Millionen Euro). Verantwortlich war insbesondere die starke Expansion des Auslandsgeschäfts im dritten Quartal 2009. Der EHLEBRACHT Konzern hat im dritten Quartal 2009 seine Exportumsätze von 5,2 Millionen Euro im Vorjahr auf 6,2 Millionen Euro gesteigert. Das ist ein Umsatzplus von einer Million Euro oder 19,2 Prozent. Grund ist im Wesentlichen das rasant gestiegene Geschäftsvolumen der chinesischen Konzerntochter Elektra Industrial China (EIC) mit asiatischen Kunden.

Kunststoff-Technik wieder auf Wachstumskurs – Q3 besser als Vorjahr
Die Kunststoff-Technik ist im dritten Quartal 2009 mit insgesamt wieder anziehendem Geschäftsvolumen, zusätzlichem Neugeschäft und den Produktionshochläufen des bereits angelaufenen Neugeschäfts auf Wachstumskurs zurückgekehrt. Die EHLEBRACHT Kunststoff-Technik erzielte im dritten Quartal mit Umsatzerlösen von 9,3 Millionen Euro (Vorjahr: 8,9 Millionen Euro) um 0,4 Millionen Euro höhere Umsätze als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das ist ein Zuwachs von rund 4,5 Prozent.
Insgesamt verbuchte die Kunststoff-Technik in den ersten neun Monaten Umsatzerlöse von 25,0 Millionen Euro. Sie erreichte damit noch nicht das Volumen des Vorjahres von 27,1 Millionen Euro. In dem Aufholprozess 2009 hat die Kunststoff-Technik nach neun Monaten weiter an Boden gut gemacht. Sie lag nur mehr 2,1 Millionen Euro oder 7,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Zur Jahresmitte lag der Rückstand noch bei 13,7 Prozent.

Möbelfunktions-Technik zeigt in Q3 ebenfalls verbesserte Resultate
Die Möbelfunktions-Technik mit der den Geschäftsbereich ausschließlich repräsentierenden Elektra GmbH bekam zu Jahresauftakt 2009 am stärksten die belastenden Auswirkungen aus der Weltwirtschaftskrise zu spüren. Der Auftragseingang lag im Januar um mehr als 40 Prozent unter dem Vorjahr. Ab Ende März/April 2009 war eine leichte Erholung zu spüren. Das Geschäftsvolumen festigte sich auf einem höheren, aber immer noch deutlich unter dem Vorjahr befindlichem, Niveau. Zur Jahresmitte lag das Geschäftsvolumen mit 29,1 Prozent unter dem Vorjahr. Im dritten Quartal haben sich weitere Erholungstendenzen eingestellt. Die Auftragslage der Möbelfunktions-Technik hat sich weiter verbessert. Der Geschäftsbereich zeigte im dritten Quartal anziehende Resultate.
Insgesamt erzielte der Geschäftsbereich in den ersten neun Monaten 2009 Erlöse von 15,5 Millionen Euro (Vorjahr: 20,7 Millionen Euro). Damit lag der Umsatz noch um 25,1 Prozent unter Vorjahr.
Die Ergebnisse der einzelnen Geschäftsfelder der Möbelfunktions-Technik sind sehr unterschiedlich. Im umsatzstärksten Segment „Licht für Möbel“ schnitt das Inlandsgeschäft mit Umsatzerlösen knapp unter dem Vorjahr noch vergleichsweise gut ab. Im Export litt dieses Geschäftsfeld in Folge der Immobilienkrise insbesondere unter dem nahezu vollständigen Ausfall des Spanien-, UK- und USA-Geschäfts sowie aufgrund der Länderwährungsabwertungen gegenüber dem Euro unter rückläufigem Geschäft in Russland und der Türkei. Auch das „Industriekundengeschäft“ fiel infolge der Absatzschwäche seiner Kunden deutlich unter die Vorjahreswerte zurück. Gegen diese rückläufigen Trends behauptete sich das im weiteren Aufbau befindliche Geschäftsfeld „Licht und Objekt“. Es befindet sich auf einem nachhaltigen Wachstumskurs. Als Erfolg der Produkt- und Vertriebsoffensive verdoppelte dieses Geschäftsfeld seine Umsatzerlöse nahezu von rund 0,8 Millionen Euro im Vorjahr auf 1,5 Millionen Euro im Berichtszeitraum. Ein Ende September/Anfang Oktober gewonnener Einzelauftrag mit einem Neukunden über rund 0,7 Millionen Euro wird das Geschäft „Licht und Objekt“ weiter beflügeln und sorgt für zusätzliche Wachstumsimpulse.

Ergebnissituation
EBT in Q3 auf Vorjahresniveau

Die Ergebnissituation des EHLEBRACHT Konzerns hat sich im dritten Quartal 2009 aufgrund der gesteigerten Gesamtleistung deutlich verbessert. Nach einem schwachen ersten Halbjahr mit einem Ergebnis vor Steuern von 0,2 Millionen Euro infolge des rückläufigen Geschäftsvolumens verbuchte die Unternehmensgruppe im dritten Quartal 2009 ein Ergebnis vor Steuern von 0,7 Millionen Euro. Sie bewegt sich damit exakt auf Vorjahresniveau von ebenfalls 0,7 Millionen Euro. Der Jahrestrend ist also deutlich positiv.

Insgesamt erwirtschaftete die Unternehmensgruppe ein Neunmonatsergebnis vor Steuern von 0,9 Millionen Euro. Das Vergleichsergebnis des Vorjahres lag bei 2,5 Millionen Euro. Die Abschreibungen sind infolge der erfolgten Investitionen 2008 und 2009 um 0,4 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr auf rund 1,8 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr gestiegen. Der Konzern liegt beim EBITDA nach den ersten neun Monaten 2009 bei 3,3 Millionen Euro (Vorjahr: 4,5 Millionen Euro).

Im Ergebnis nach Steuern legte das dritte Quartal 2009 mit 0,6 Millionen Euro (Vorjahr: 0,5 Millionen Euro) sogar leicht über dem Vorjahreswert zu. Das Neunmonatsergebnis nach Steuern liegt 2009 bei 1,0 Millionen Euro (Vorjahr: 1,9 Millionen Euro). Begünstigend hat sich auf dieser Ergebnisstufe ein Ertrag aus der Auflösung nicht zu zahlender Körperschaftsteuer für 2007 ausgewirkt. Das Finanzamt hatte dem Antrag der Gesellschaft im zweiten Quartal 2009 stattgegeben, den Sanierungsgewinn 2007 vollständig mit Verlustvorträgen aufzurechnen. 

Risiken der künftigen Entwicklung
Gegenüber dem Risikobericht im Lagebericht 2008 sind im Geschäftsjahr 2009 bisher keine erheblichen Änderungen eingetreten, die inhaltlich über die aufgezeigten Risiken hinausgehen. Allerdings hatte sich in den ersten Monaten 2009 eine Verschärfung der Risiken ergeben, weil sich die Märkte und Kunden der EHLEBRACHT AG und das Unternehmen selbst der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit ihrer weltweiten Abwärtsdynamik nicht entziehen konnten. Eine gewisse Entspannung brachte allerdings die anziehende Geschäftsentwicklung des EHLEBRACHT Konzern seit Mai 2009 – insbesondere die deutlich verbesserte Umsatz- und Ergebnissituation im dritten Quartal 2009.  

Wichtige Ereignisse nach Quartalsende
Wichtige Ereignisse nach Quartalsende lagen bis zur Erstellung dieser Zwischenmitteilung nicht vor.

Entwicklung Aktienkurs
Notierung auf niedrigem Niveau

Die Aktienkurse der Stämme zeigten im laufenden Geschäftsjahr 2009 gegenüber dem Jahresbeginn zunächst eine rückläufige Entwicklung. Die Notierungen der Stämme fielen unter die Schlussnotierung vom 31.12.2008 von 1,45 Euro zurück. Die EHLEBRACHT-Stammaktie fiel Anfang April im Xetra auf einen Tiefststand von 0,72 Euro zurück. Seitdem hat sich, insbesondere nach Bekanntmachung des Übernahmeangebots, eine deutliche Kurserholung eingestellt. Ende Oktober 2009 schlossen die Notierungen der Stämme im Xetra und in Frankfurt jeweils mit 1,37 Euro. Anfang November übersprang die Notierung die 1,40 Euro-Marke und lag damit wieder auf dem Jahresanfangsniveau.

Ausblick
Perspektiven 2009 und 2010 deutlich verbessert  - Prognose nach oben berichtigt
Nach dem ernüchternden Geschäftsanlauf in den ersten Monaten 2009 mit deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgängen gegenüber dem Vorjahr haben sich die Geschäftslage und die Geschäftsaussichten des EHLEBRACHT Konzerns in den letzten Monaten deutlich verbessert. Im dritten Quartal 2009 erreichte die Unternehmensgruppe im Ergebnis vor Steuern bereits Vorjahresniveau.

Im Oktober 2009 hat sich diese positive Geschäftsentwicklung bestätigt und fortgesetzt. Die Oktober-Umsatzerlöse haben die 5 Millionen Euro-Marke überschritten. Sie erreichen Vorjahresniveau. Das operative Oktober-Ergebnis des Konzerns liegt noch nicht vor. Es dürfte allerdings nach aktueller Einschätzung das Vorjahresergebnis übertreffen.

In den letzten Monaten haben die Auftragseingänge beider Geschäftsbereiche deutlich zugelegt. Per Ende Oktober 2009 liegt das Volumen der Auftragsbestände der Kunststoff-Technik und der Möbelfunktions-Technik jeweils über den Vorjahreswerten. Insofern rechnet die EHLEBRACHT-Unternehmensgruppe auch in den letzten Monaten 2009 mit einer stabilen Geschäftsentwicklung. Damit dürften sich die Umsatzerlöse in Richtung der Obergrenze der Halbjahresprognose für 2009 in Höhe von 53 bis 55 Millionen Euro verbessern, voraussichtlich sogar 55 Millionen Euro überschreiten. Ohne etwaige Sondereinflüsse oder ergebnisrelevante Bewertungsanpassungen verdoppelt der Konzern seine Halbjahres-Ergebnisprognose vor Steuern für 2009 von bis 0,5 Millionen Euro auf gut eine Million Euro. 

Aufgrund der gesamtwirtschaftlich immer noch von Unsicherheit geprägten Einschätzung für 2010 birgt eine Prognose natürlich Risiken. Allerdings haben sich die Geschäftsaussichten des EHLEBRACHT Konzerns soweit verbessert, dass mit den bereits beauftragten Neugeschäftsanläufen in 2010 und einer Fortsetzung der Geschäftsentwicklung auf Basis der letzten Monate in 2009 im Geschäftsjahr 2010 eine Verbesserung der Umsatz- und Ergebnissituation realistisch erscheint. Die Unternehmensgruppe schaut insofern voller Zuversicht auf 2010 und erwartet eine Rückkehr zu ihrem starken Wachstumskurs seit 2006, der durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2009 eine „Delle“ erlitten hatte.

Sonstige Angaben
Die in der vorstehenden Zwischenmitteilung getroffenen Angaben und Aussagen zu zukunftsgerichteten Entwicklungen und Ergebnissen des EHLEBRACHT-Konzerns beruhen auf Annahmen, Erfahrungswerten und auch Einschätzungen des Vorstands der EHLEBRACHT AG. Für ihren Eintritt kann nicht garantiert werden. Letztlich bergen diese Annahmen auch Risiken und Unsicherheiten, die zu einer deutlichen Abweichung der tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Resultaten führen können.

Enger, im November 2009

EHLEBRACHT AKTIENGESELLSCHAFT
Der Vorstand

Bei Rückfragen:
EHLEBRACHT AG
Bernd Brinkmann, Finanzvorstand
Tel.: 05223/185-128
E-mail: b.brinkmann@ehlebracht-ag.com
Internet: http://www.ehlebracht-ag.com

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