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5. Mai 2009
EHLEBRACHT-Konzern: Trotz Umsatzminus positives Vorsteuerergebnis
Pflichtmitteilung nach § 15 WpHG
- Umsatzminus von 18,4 Prozent im ersten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahr
- Konzernumsatz fällt auf 12,9 Millionen Euro (Vorjahr: 15,8 Millionen Euro)
- Kostensenkungs- und Optimierungsmaßnahmen greifen
- Ergebnis vor Steuern (EBT) bleibt leicht positiv
- Neugeschäftsanläufe in Berlin und China
- Auftragsbestand zieht seit März 2009 leicht an
- Zielsetzung 2009 unverändert: zumindest ausgeglichenes operatives Ergebnis
Die im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierte EHLEBRACHT AG hat sich im ersten Vierteljahr 2009 den Auswirkungen der Wirtschaftskrise nicht entziehen können. Die Auftragseingänge waren stark rückläufig. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis gaben deutlich nach.
Die in der Kunststoff- und Möbelfunktions-Technik aktive Unternehmensgruppe verzeichnete bei den Umsatzerlösen mit 12,9 Millionen Euro (Vorjahr: 15,8 Millionen Euro) ein Minus von 2,9 Millionen Euro oder 18,4 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) fiel mit 0,015 Millionen Euro (Vorjahr: 0,77 Millionen Euro) leicht positiv aus.
Deutlich ging der Umsatz im Inland auf 7,3 Millionen Euro (Vorjahr: 10,1 Millionen Euro) um 2,8 Millionen Euro oder 27,7 Prozent zurück. Ursache sind vor allem geringere Absatzmengen infolge der Zurückhaltung der Verbraucher. Die Exportumsätze blieben mit 5,6 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres mit 5,7 Millionen Euro. Diese Konstanz ist das Resultat der konsequenten Internationalisierung des Konzerns, besonders bei dem chinesischen Konzernunternehmen EIC.
Der Geschäftsbereich Kunststoff-Technik verbuchte mit 7,9 Millionen Euro um 9,2 Prozent geringere Umsatzerlöse als im Vorjahr. Rückgänge traten im Inlandsgeschäft mit Erlösen von 4,2 Millionen Euro (Vorjahr: 5,8 Millionen Euro) ein. Das Exportgeschäft legte um 0,8 Millionen Euro auf 3,7 Millionen Euro zu. Der Geschäftsbereich Möbelfunktions-Technik verzeichnete mit einem Umsatzvolumen von 4,9 Millionen Euro (Vorjahr: 7,0 Millionen Euro) deutliche Einbußen in Höhe von 30 Prozent. Die Rückgänge der Erlöse betrafen mit 1,2 Millionen Euro das Inlandsgeschäft und mit 0,9 Millionen Euro den Export. Zuwächse verbuchte nur das im Aufbau befindliche Geschäftsfeld „Licht und Objekt“ mit einer Verdoppelung der Umsätze auf 0,5 Millionen Euro.
Die Ertragslage des Konzerns war im ersten Quartal 2009 durch geringere Umsatzerlöse im Rohertrag um 1,2 Millionen Euro gegenüber Vorjahr belastet. Mit einem frühzeitig eingeleiteten Programm aus Maßnahmen zur Einsparung von Kosten wie zur Optimierung hat der EHLEBRACHT-Konzern gegengesteuert. Die Einsparung betrug 0,5 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBT) blieb leicht positiv – nach Steuern verzeichnete der Konzern einen leichten Fehlbetrag von 0,04 Millionen Euro (Vorjahr: Plus 0,54 Millionen Euro).
Aufgrund der Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Vierteljahr 2009 kann die Gesellschaft aus heutiger Sicht den Vorjahresumsatz als auch das Vorjahresergebnis nicht mehr erreichen. Allerdings zeigt der Auftragsbestand der Möbelfunktions-Technik seit Anfang März 2009 mit einem Plus von rund 20 Prozent einen positiven Trend. Die Kunststoff-Technik erwartet am Berliner Standort im zweiten Quartal den Anlauf eines neuen Produkts. In China werden nach vorliegenden Informationen die Produktionsstückzahlen für ein angelaufenes Neuprodukt anziehen. Weiteres Neugeschäft ist in Arbeit.
Trotz der belastenden, rezessiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen will der EHLEBRACHT-Konzern weiterhin 2009 ein zumindest ausgeglichenes operatives Ergebnis erreichen. Voraussetzung ist, dass keine außerordentlich negativen Einflüsse mit weiteren Umsatzrückgängen auf das Geschäft wirken.
Enger, im Mai 2009
EHLEBRACHT AKTIENGESELLSCHAFT
Der Vorstand
Bei Rückfragen:
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